http://www.ruffel.de


Das Lernen von zwei oder mehreren Sprachen spielt im interkulturellen Zusammenleben eine zunehmende Rolle. Insbesondere für Zuwandererfamilien stellt die Beherrschung der Landessprache des Ziellandes eine entscheidende Bedingung für die kulturelle, soziale und erwerbstätigkeitsbezogene Integration dar. Der Autor greift diese Problematik auf und stellt sie in einer vielseitig hinterfragten und gut lesbaren Art und Weise dar. Dabei wendet er sich überwiegend an Eltern, Erzieher und Lehrer, die mit den Alltagsproblemen der zweisprachigen Bildung und Erziehung konfrontiert werden.
Die einzelnen Kapitel greifen u.a. Fragen der Sprachpraxis in der Familie, der bilingualen Sprachentwicklung, der Problematik des Lesen- und Schreibenlernens sowie Fragen der sozialen Integration mehrsprachig aufwachsender Kinder auf.
Ein umfangreiches Glossar sowie weiterführende Literatur- und Internetquellen runden die insgesamt sehr verständlich geschriebene Darstellung ab.
http://www.verlagdasnetz.de Karin Jampert, Anne Zehnbauer, Petra Best, Andrea Sens, Kerstin Leuckefeld: Wie kommt das Kind zur Sprache?

Wie kommt das Kind zur Sprache? Und wie viel Sprache und Sprachfördermöglichkeiten stecken im Bildungsalltag der Kita? Zum Beispiel in Bewegung, Musik, Naturwissenschaften und Medienarbeit? Das Autorinnenteam des Deutschen Jugendinstituts hat in Zusammenarbeit mit der Fachpraxis ein Sprachförderkonzept erarbeitet, das die spezifischen Möglichkeiten und Stärken der Bildungsinstitution Kindergarten für die sprachliche Begleitung und Unterstützung von Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren herausarbeitet und nutzt
Das Praxismaterial ermöglicht Erzieherinnen und Erziehern, mit geschärftem Blick für die Besonderheiten der Kindersprache die Entwicklungsmöglichkeiten im Alltag zu erkennen und für die Sprachförderung als Querschnittsaufgabe der pädagogischen Arbeit zu nutzen.
Es gibt vielfältige Anregungen, Sprachförderung als ganzheitliches Vorgehen im Kita-Alltag zu verstehen und zu gestalten. Dabei wird die Sprache als Mittel zum Aufbau sozialer Beziehungen, zur aktiven lebensweltlichen Auseinandersetzung, zum Erwerb von Wissen und als ein identitätsbildenes Medium verstanden.




Diese Seite ist Bestandteil des Informationsangebotes "Die frühe Sprachentwicklung des Kindes"
http://www.mutterspracherwerb.de
Autor: Bernd Reimann © 1998-2012